End of the first quarter, Homecoming, Graduation, Poetry Contest, ValPLAYso und Chicago
Austauschjahr 2014/2015 - Henry Goes USA #8 26.10.14
Hahallihallo Leute!
Dieser Blog ist für meine Familie und für meine Freunde. Hier werdet ihr über die neusten Ereignisse informiert, die mein Austauschjahr 2014/2015 in Valparaiso, IN, USA betreffen!
Ich werde immer dann schreiben, wenn etwas neues ansteht.
Nach etwas mehr als einem Monat berichte ich euch, was in den letzten Wochen alles passiert ist! Und es ist eine Menge passiert!
Mittlerweile hat sich schon eine Routine gebildet. Jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen, duschen, frühstücken, zur Schule fahren und zur selben Zeit Schluss haben. Ich würde sagen: Alltag. Für mich ist das kaum zu glauben, aber ich gehe jetzt schon seit neun Wochen in die Schule! Und damit ist ein Viertel beendet. Die beiden Semester werden noch einmal geteilt, sodass jeder Schüler alle neun Wochen einen Zwischenstand erhält. Weil diese neun Wochen vorbei sind, haben wir jetzt Herbstferien, die leider nur vier Tage gehen. Ich bin voll und ganz zufrieden mit meinen schulischen Leistungen, denn ich habe ein A- (2-) und sonst nur A's (2) und unter den Umständen betrachtet, dass Englisch nicht meine Muttersprache ist und am Anfang alles sehr verwirrend war, bin ich stolz auf diese Noten. Hört sich vielleicht nicht so besonders an, aber verglichen mit amerikanischen Schülern bin ich über dem Durchschnitt. Ich kann aktiv im Unterricht mitmachen und kein Lehrer hat etwas dagegen, wenn ich ständig etwas übersetze. Probleme in der Schule habe ich bis jetzt nicht, die Anforderungen sind aber auch etwas geringer als in Deutschland. Hausaufgaben und Tests sind einfach nicht auf dem gleichen Niveau. Ausnahmen sind sogenannte AP Kurse. Ein Kapitel im Buch (10 bis 40 Seiten), mindestens fünf Arbeitsblätter und ein Test und das alles in drei Tagen. Bei 60+ Kapiteln ist das schon anstrengend. Diese Kurse bringen extra Punkte für's College und müssen deswegen so schwierig sein. Zum Glück muss ich keinen dieser Kurse nehmen. Zugegebenermaßen, ich habe AP US History versucht, aber es ist einfach unmöglich. Also habe ich den Kurs gewechselt, was auf jeden Fall eine sehr gute Entscheidung war. Ich versuche die Möglichkeit zu nutzen und nehme nur Fächer, die es in Deutschland einfach nicht gibt. Nächstes Semester werde ich auch ganz andere Fächer haben als jetzt. Insgesamt waren diese ersten neun Wochen sehr gut und lehrreich. Der Start war ein bisschen langsam, aber man gewöhnt sich ja bekanntlich an alles.
Genau vor zwei Wochen stand in der Schule der Homecoming Dance an. Das ist wirklich eine große Sache hier. An einem Freitag fand ein Football Spiel statt und am folgenden Samstag dann der eigentliche Tanz. Zu diesem Anlass fragt ein Junge ein Mädchen zu einem Date. Meistens wird dann angenommen, dass man eine Beziehung hat oder so, aber das sollte man vorher klarstellen. Oder man geht mit seinen Freunden. Ich habe ein tolles Mädchen namens Emily gefragt, die ich seit meinem ersten Schultag kenne und sie hat "ja" gesagt (wir sind nur Freunde)! Mit schickem Anzug und Krawatte habe ich sie dann abgeholt. Meistens geht man vor dem Tanz etwas in einem Restaurant essen, aber wir haben uns mit ein paar anderen Freunden verabredet, die ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht richtig kannte. Wir bestellten Pizza und haben Gruppenfotos gemacht. Kurz vor 20:00 Uhr sind wir dann alle zusammen in die Schule gefahren. Die Schlange war lang und die Tickets ($12) mussten im voraus bezahlt werden. Schnell die Jacke abgegeben und dann waren wir auch schon mitten im Geschehen. Theoretisch gesehen ist es einfach nur eine Dicso in der Schule. Ich weiß wirklich nicht warum man sich dafür so schick macht, aber das gehört einfach dazu. Ungefähr 800 Schüler von insgesamt 2100 waren dort. Ein DJ hat Musik aufgelegt und einige Lehrer haben Getränke vorbereitet. Das ist auch dringend nötig, da es in der Cafeteria ultra heiß wird. Vorallem, wenn so viele Leute da sind. Jeder der mich kennt weiß, dass Party und Tanzen nicht gerade zu meinen Stärken gehören, aber nach einem seltsamen Start, wo keiner wirklich anfangen wollte, haben wir einfach getanzt. Ich möchte wirklich kein Video von mir dabei sehen. Wahrscheinlich sah alles total bekloppt aus. Aber es hat Spaß gemacht, sogar so viel Spaß, dass ich nach zwei Stunden dachte, wir wären erst seit 20 Minuten dort. Das Motto war "Dancing through the Decades", was total sinnlos war, weil eh nur aktuelle Lieder gespielt worden waren. Na ja, beschweren sollte ich micht nicht, das war wahrscheinlich ohnehin besser. Insgesamt ging das Ganze drei Stunden, die wirklich im Flug vergangen sind. Das war bis jetzt einer der besten Abende hier, also bin ich super froh, dass ich gegangen bin. Zwei weitere Tänze stehen noch bevor und ich freue mich jetzt schon darauf!
Letzte Woche wurde ich aus dem Unterricht ins Main Office gerufen. Ich wurde gefragt, ob ich an der Schule Abschluss machen will. Eigentlich war das nicht mLetzte Woche wurde ich aus dem Unterricht ins Main Office gerufen. Ich wurde gefragt, ob ich an der Schule Abschluss machen will. Eigentlich war das nicht möglich, da ich als Junior galt und nur Seniors Abschluss machen können. Aber für Austauschschüler wird immer eine Ausnahme gemacht, also wurde ich einfach zum Senior "befördert." Ich (und die meisten anderen Austauschschüler auch) werde am Ende des Jahres an der Graduation-Ceremony teilnehmen. Ich werde ein Diplom erhalten, womit ich theoretisch an ein amerikanisches College gehen kann. Diese Möglichkeit möchte ich wirklich nicht verpassen! Nun habe ich meine Robe und diesen speziellen Hut bestellt und schon jetzt freue ich mich total darauf auf der Bühne zu stehen und mein Diplom zu erhalten. Vielleicht bietet sich ja die Möglichkeit, dass ich einer der Abschlussreden halten darf. Ich finde das echt super, dass sich die Schule bemüht etwas für uns möglich zu machen und uns so viel bieten will wie möglich. Ich sehe Graduation als ein Privileg, welches ich unbedingt nutzen möchte!
Vor ein paar Wochen hatten wir in Journalism ein Projekt Vor ein paar Wochen hatten wir in Journalism ein Projekt über Frieden. Wir konnten so ziemlich alles machen, also haben manche einfach ihre Gedanken zu dem Thema geäußert, etwas gemalt oder (mein Favorit) Kuchen gebacken, der für Frieden steht. Oder so. Das habe ich nicht wirklich verstanden aber es war auf jeden Fall lecker. Wie auch immer, mein Beitrag war ein Gedicht. Für mich ist das die beste Weise mich auszudrücken. Es kam in der Klasse sehr gut an und die Lehrerin hat mich ein paar Tage später auf einen Poetry Contest aufmerksam gemacht (eine weitere Möglichkeit, die ich mir nicht entgehen lassen wollte). Dieser wird von der Women's Association veranstaltet und man kann einfach ein Gedicht jeglicher Form über jedes Thema einsenden. Gestern war Einsendeschluss und schon am 28.10 werden die Gewinnder bekannt gegeben! Der Gewinner erhält $50, der zweite und dritte Platz $40 und $30. Weitere gute und erwähnenswerte Gedichte erhalten $10. Ich hoffe, dass mein Gedicht einen Eindruck hinterlässt und vielleicht gewinne ich sogar einen Preis!
Ein anderes aktuelles Thema zurzeit ist ValPLAYso. Das ist ein Projekt der Stadt, in dem ein Spielplatz gebaut wird. Ohne freiwillige Helfer geht da nichts. Das ganze Baumaterial wurde gespendet (!) und keiner wurde für seine Arbeit bezahlt. Man konnte sich einfach anmelden und mithelfen. Es gab Koordinatoren, die alles koordiniert und einem eine Rolle zugeteilt haben. Innerhalb von acht Tagen wurde ein super Spielplatz aus dem Nichts erschaffen und ich habe auch mitgeholfen. Natürlich wurde alles schon Monate im vorraus geplant und bald wird es eine Eröffnungsfeier geben. Dieses Projekt gibt es schon seit mehreren Jahrzehnten, aber nach fast zwanzig Jahren wurde alles alte abgerissen und ein neuer gebaut. Am Anfang war ich nicht wirklich begeistert. An einem Spielplatz ist ja nichts wirklich besonders. In Deutschland habe ich noch nie darüber nachgedacht, sie waren einfach da. Aber zu sehen das so viele Menschen freiwillig etwas für die nächste Generation tun, hat mich sehr beindruckt. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht mitzuhelfen, denn jede Hilfe war willkommen und man hat sich über jede zusätzliche Hand gefreut. Eine tolle Erfahren für mich!
Da wir ja gerade Ferien haben, haben wir beschlossen einen kurzen Ausflug nach Chicago zu machen. Für Wochenendausflüge ist diese Metropole ideal, da Chicago nur eine Stunde entfernt ist und alles bieten kann. Die Skyline sieht atemberaubend aus, auch wenn wir nicht wirklich Downtown waren. Es gibt sehr viel zu sehen, also wollen wir uns auf etwas einigen. Es gibt viele interessante Museen und diesmal sind wir und das Museum für Science and Industry gegangen. Ein riesiges Gebäude mit sehr vielen interaktiven Attraktionen. Der erste Teil ist über Genetik. Dort gibts es befruchtete Hühnereier und genau als wir da waren, ist eins geschlüpft. Super interessant und spannend zu sehen! In der nächsten Abteilung gibt es Chicago und Seattle als Miniaturmodelle. Von der Decke hängen original Flugzeuge und deutsche Kampjäger aus dem 2. Weltkrieg. Es gibt Experimente mit Tornados, Lawinen, Tsunamis, Elektrizität und Licht. Sie erzeugen sogar einen deckenhohen Luftwirbel. Man kann auch spezielle Attraktionen besuchen, wie zum Beispiel in eine Kohlemine unter dem Museum gehen. Die Führungen sind super und interessant gestaltet. Ein Respekt an die Mitarbeiter! Highlights waren auf jeden Fall die Sektionen über das Weltall, die Planeten und die Mondlandung. Aber das beste war die Führung durch ein original deutsches U-Boot welches 1944 von den Amerikanern übernommen worden ist. Nicht jedes Museum hat so ein riesiges Ding im Keller! Zum Abschluss sind wir in ein Spiegelkabinett gegangen. Ich glaube ich habe mir meine Nase gebrochen...
Ein Viertel meiner Schulzeit ist um. Ich bin jetzt schon fast drei Monate hier, also fast ein Drittel dieses Jahres. Die Zeit rast, also will ich sie so gut nutzen wie moeglich.
Henry
Dieser Blog ist für meine Familie und für meine Freunde. Hier werdet ihr über die neusten Ereignisse informiert, die mein Austauschjahr 2014/2015 in Valparaiso, IN, USA betreffen!
Ich werde immer dann schreiben, wenn etwas neues ansteht.
Nach etwas mehr als einem Monat berichte ich euch, was in den letzten Wochen alles passiert ist! Und es ist eine Menge passiert!
Mittlerweile hat sich schon eine Routine gebildet. Jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen, duschen, frühstücken, zur Schule fahren und zur selben Zeit Schluss haben. Ich würde sagen: Alltag. Für mich ist das kaum zu glauben, aber ich gehe jetzt schon seit neun Wochen in die Schule! Und damit ist ein Viertel beendet. Die beiden Semester werden noch einmal geteilt, sodass jeder Schüler alle neun Wochen einen Zwischenstand erhält. Weil diese neun Wochen vorbei sind, haben wir jetzt Herbstferien, die leider nur vier Tage gehen. Ich bin voll und ganz zufrieden mit meinen schulischen Leistungen, denn ich habe ein A- (2-) und sonst nur A's (2) und unter den Umständen betrachtet, dass Englisch nicht meine Muttersprache ist und am Anfang alles sehr verwirrend war, bin ich stolz auf diese Noten. Hört sich vielleicht nicht so besonders an, aber verglichen mit amerikanischen Schülern bin ich über dem Durchschnitt. Ich kann aktiv im Unterricht mitmachen und kein Lehrer hat etwas dagegen, wenn ich ständig etwas übersetze. Probleme in der Schule habe ich bis jetzt nicht, die Anforderungen sind aber auch etwas geringer als in Deutschland. Hausaufgaben und Tests sind einfach nicht auf dem gleichen Niveau. Ausnahmen sind sogenannte AP Kurse. Ein Kapitel im Buch (10 bis 40 Seiten), mindestens fünf Arbeitsblätter und ein Test und das alles in drei Tagen. Bei 60+ Kapiteln ist das schon anstrengend. Diese Kurse bringen extra Punkte für's College und müssen deswegen so schwierig sein. Zum Glück muss ich keinen dieser Kurse nehmen. Zugegebenermaßen, ich habe AP US History versucht, aber es ist einfach unmöglich. Also habe ich den Kurs gewechselt, was auf jeden Fall eine sehr gute Entscheidung war. Ich versuche die Möglichkeit zu nutzen und nehme nur Fächer, die es in Deutschland einfach nicht gibt. Nächstes Semester werde ich auch ganz andere Fächer haben als jetzt. Insgesamt waren diese ersten neun Wochen sehr gut und lehrreich. Der Start war ein bisschen langsam, aber man gewöhnt sich ja bekanntlich an alles.
Genau vor zwei Wochen stand in der Schule der Homecoming Dance an. Das ist wirklich eine große Sache hier. An einem Freitag fand ein Football Spiel statt und am folgenden Samstag dann der eigentliche Tanz. Zu diesem Anlass fragt ein Junge ein Mädchen zu einem Date. Meistens wird dann angenommen, dass man eine Beziehung hat oder so, aber das sollte man vorher klarstellen. Oder man geht mit seinen Freunden. Ich habe ein tolles Mädchen namens Emily gefragt, die ich seit meinem ersten Schultag kenne und sie hat "ja" gesagt (wir sind nur Freunde)! Mit schickem Anzug und Krawatte habe ich sie dann abgeholt. Meistens geht man vor dem Tanz etwas in einem Restaurant essen, aber wir haben uns mit ein paar anderen Freunden verabredet, die ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht richtig kannte. Wir bestellten Pizza und haben Gruppenfotos gemacht. Kurz vor 20:00 Uhr sind wir dann alle zusammen in die Schule gefahren. Die Schlange war lang und die Tickets ($12) mussten im voraus bezahlt werden. Schnell die Jacke abgegeben und dann waren wir auch schon mitten im Geschehen. Theoretisch gesehen ist es einfach nur eine Dicso in der Schule. Ich weiß wirklich nicht warum man sich dafür so schick macht, aber das gehört einfach dazu. Ungefähr 800 Schüler von insgesamt 2100 waren dort. Ein DJ hat Musik aufgelegt und einige Lehrer haben Getränke vorbereitet. Das ist auch dringend nötig, da es in der Cafeteria ultra heiß wird. Vorallem, wenn so viele Leute da sind. Jeder der mich kennt weiß, dass Party und Tanzen nicht gerade zu meinen Stärken gehören, aber nach einem seltsamen Start, wo keiner wirklich anfangen wollte, haben wir einfach getanzt. Ich möchte wirklich kein Video von mir dabei sehen. Wahrscheinlich sah alles total bekloppt aus. Aber es hat Spaß gemacht, sogar so viel Spaß, dass ich nach zwei Stunden dachte, wir wären erst seit 20 Minuten dort. Das Motto war "Dancing through the Decades", was total sinnlos war, weil eh nur aktuelle Lieder gespielt worden waren. Na ja, beschweren sollte ich micht nicht, das war wahrscheinlich ohnehin besser. Insgesamt ging das Ganze drei Stunden, die wirklich im Flug vergangen sind. Das war bis jetzt einer der besten Abende hier, also bin ich super froh, dass ich gegangen bin. Zwei weitere Tänze stehen noch bevor und ich freue mich jetzt schon darauf!
Letzte Woche wurde ich aus dem Unterricht ins Main Office gerufen. Ich wurde gefragt, ob ich an der Schule Abschluss machen will. Eigentlich war das nicht mLetzte Woche wurde ich aus dem Unterricht ins Main Office gerufen. Ich wurde gefragt, ob ich an der Schule Abschluss machen will. Eigentlich war das nicht möglich, da ich als Junior galt und nur Seniors Abschluss machen können. Aber für Austauschschüler wird immer eine Ausnahme gemacht, also wurde ich einfach zum Senior "befördert." Ich (und die meisten anderen Austauschschüler auch) werde am Ende des Jahres an der Graduation-Ceremony teilnehmen. Ich werde ein Diplom erhalten, womit ich theoretisch an ein amerikanisches College gehen kann. Diese Möglichkeit möchte ich wirklich nicht verpassen! Nun habe ich meine Robe und diesen speziellen Hut bestellt und schon jetzt freue ich mich total darauf auf der Bühne zu stehen und mein Diplom zu erhalten. Vielleicht bietet sich ja die Möglichkeit, dass ich einer der Abschlussreden halten darf. Ich finde das echt super, dass sich die Schule bemüht etwas für uns möglich zu machen und uns so viel bieten will wie möglich. Ich sehe Graduation als ein Privileg, welches ich unbedingt nutzen möchte!
Vor ein paar Wochen hatten wir in Journalism ein Projekt Vor ein paar Wochen hatten wir in Journalism ein Projekt über Frieden. Wir konnten so ziemlich alles machen, also haben manche einfach ihre Gedanken zu dem Thema geäußert, etwas gemalt oder (mein Favorit) Kuchen gebacken, der für Frieden steht. Oder so. Das habe ich nicht wirklich verstanden aber es war auf jeden Fall lecker. Wie auch immer, mein Beitrag war ein Gedicht. Für mich ist das die beste Weise mich auszudrücken. Es kam in der Klasse sehr gut an und die Lehrerin hat mich ein paar Tage später auf einen Poetry Contest aufmerksam gemacht (eine weitere Möglichkeit, die ich mir nicht entgehen lassen wollte). Dieser wird von der Women's Association veranstaltet und man kann einfach ein Gedicht jeglicher Form über jedes Thema einsenden. Gestern war Einsendeschluss und schon am 28.10 werden die Gewinnder bekannt gegeben! Der Gewinner erhält $50, der zweite und dritte Platz $40 und $30. Weitere gute und erwähnenswerte Gedichte erhalten $10. Ich hoffe, dass mein Gedicht einen Eindruck hinterlässt und vielleicht gewinne ich sogar einen Preis!
Ein anderes aktuelles Thema zurzeit ist ValPLAYso. Das ist ein Projekt der Stadt, in dem ein Spielplatz gebaut wird. Ohne freiwillige Helfer geht da nichts. Das ganze Baumaterial wurde gespendet (!) und keiner wurde für seine Arbeit bezahlt. Man konnte sich einfach anmelden und mithelfen. Es gab Koordinatoren, die alles koordiniert und einem eine Rolle zugeteilt haben. Innerhalb von acht Tagen wurde ein super Spielplatz aus dem Nichts erschaffen und ich habe auch mitgeholfen. Natürlich wurde alles schon Monate im vorraus geplant und bald wird es eine Eröffnungsfeier geben. Dieses Projekt gibt es schon seit mehreren Jahrzehnten, aber nach fast zwanzig Jahren wurde alles alte abgerissen und ein neuer gebaut. Am Anfang war ich nicht wirklich begeistert. An einem Spielplatz ist ja nichts wirklich besonders. In Deutschland habe ich noch nie darüber nachgedacht, sie waren einfach da. Aber zu sehen das so viele Menschen freiwillig etwas für die nächste Generation tun, hat mich sehr beindruckt. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht mitzuhelfen, denn jede Hilfe war willkommen und man hat sich über jede zusätzliche Hand gefreut. Eine tolle Erfahren für mich!
Da wir ja gerade Ferien haben, haben wir beschlossen einen kurzen Ausflug nach Chicago zu machen. Für Wochenendausflüge ist diese Metropole ideal, da Chicago nur eine Stunde entfernt ist und alles bieten kann. Die Skyline sieht atemberaubend aus, auch wenn wir nicht wirklich Downtown waren. Es gibt sehr viel zu sehen, also wollen wir uns auf etwas einigen. Es gibt viele interessante Museen und diesmal sind wir und das Museum für Science and Industry gegangen. Ein riesiges Gebäude mit sehr vielen interaktiven Attraktionen. Der erste Teil ist über Genetik. Dort gibts es befruchtete Hühnereier und genau als wir da waren, ist eins geschlüpft. Super interessant und spannend zu sehen! In der nächsten Abteilung gibt es Chicago und Seattle als Miniaturmodelle. Von der Decke hängen original Flugzeuge und deutsche Kampjäger aus dem 2. Weltkrieg. Es gibt Experimente mit Tornados, Lawinen, Tsunamis, Elektrizität und Licht. Sie erzeugen sogar einen deckenhohen Luftwirbel. Man kann auch spezielle Attraktionen besuchen, wie zum Beispiel in eine Kohlemine unter dem Museum gehen. Die Führungen sind super und interessant gestaltet. Ein Respekt an die Mitarbeiter! Highlights waren auf jeden Fall die Sektionen über das Weltall, die Planeten und die Mondlandung. Aber das beste war die Führung durch ein original deutsches U-Boot welches 1944 von den Amerikanern übernommen worden ist. Nicht jedes Museum hat so ein riesiges Ding im Keller! Zum Abschluss sind wir in ein Spiegelkabinett gegangen. Ich glaube ich habe mir meine Nase gebrochen...
Ein Viertel meiner Schulzeit ist um. Ich bin jetzt schon fast drei Monate hier, also fast ein Drittel dieses Jahres. Die Zeit rast, also will ich sie so gut nutzen wie moeglich.
Henry
Hi, ich mag deinen Blog sehr gerne! Kennst du schon die Ferienwohnung passeiertal (www.badfallenbach.com)?
AntwortenLöschenDas ist eine sehr schöne Unterkunft! Ich verbringe gerade Urlaub meraner Land (www.tirolensis.com/urlaub-meraner-land)
LöschenEine Freundin von mir ist zum deutsch lernen (https://sprachschuleschneider.ch/deutsch-lernen) in die Schweiz gekommen und hat dort als Aupair gearbeitet.
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