Hahallihallo Leute!
Dieser Blog ist für meine Familie und für meine Freunde. Hier werdet ihr über die neusten Ereignisse informiert, die mein Austauschjahr 2014/2015 in Valparaiso, IN, USA betreffen!
Ich werde immer dann schreiben, wenn etwas neues ansteht.
Letzte Woche (16.03.14 - 22.03.14) war ich auf der VBT (Vorbereitungstagung) in Lauenburg an der Elbe! Diese VBT ist Pflicht für alle Austauschschüler. Insgesamt waren wir 50 Personen -40 Schüler und 10 Teamer. Nach einer mehrstündigen Zugfahrt sind meine Genossen (haha) und ich mehr oder weniger erschöpft angekommen. Der Tag war grau und es hat leicht geregnet. Dazu kam der Wind, der mich fast umgerissen hätte. Vom Bahnhof aus mussten wir noch durch die halbe Stadt gehen, jedoch hatte keiner von uns eine wirkliche Ahnung wo genau wir hinmüssen. Nach 20 Minuten kam endlich eine Jugendherberge in Sicht. Eine- nicht unsere. Schnell hat man uns gesagt, wir seien falsch und wir müssten noch weitere 300 Meter gehen, um in die richtige Jugendherbe zu gelangen. Das hat meiner Laune nicht gerade einen Stoß in die richtige Richtung gegeben.
Endlich in der korrekten Herberge angekommen, mussten wir uns als "anwesend" eintragen und mit nasser Kleidung bzw. verlaufender Schminke (natürlich nur bei den Mädchen!) ein Foto machen. Nachdem dann irgendwann alle da waren und die Liste voll war, gab es eine Führung, damit auch jeder wusste wo die Toiletten sind. Leider dürfen genaue Tagungsinhalte nicht preisgegeben werden. Trotzdem kann sich jeder vorstellen, was man macht, wenn sich 50 Gesichter zum ersten Mal sehen. Juhuu, Kennenlernspiele! Zu diesem Zeitpunkt fragt man sich einfach: Was mache ich eigentlich hier? Was macht man denn hier eine ganze Woche lang? Und dann auch noch mit diesen "Assis"? Ich denke, dass das so ziemlich jeder von uns gedacht hat. Tja, falsch gedacht. Schnell fanden wir alle Anschluss. Wir kannten uns zwar gar nicht, jedoch verband uns eine Gemeinsamkeit- unser Austauschjahr. Diese Gemeinsamkeit war so groß, dass wir alle schon nach zwei Tagen ganz zufrieden waren. Nach vier Tagen waren wir eine gute Gruppe und nach sechs, wollte keiner mehr nach Hause. Das war einfach nur unglaublich. Die Arbeit in den Gruppen, die viele Freizeit, die gemeinsamen Abende und das gemeinsame Essen (welches ziemlich gut war) haben uns zusammengeschweißt. Manche haben sogar eine "zweite Familie" gefunden. Von den anfänglichen Gedanken ist also nichts mehr übrig geblieben. Ich habe gelernt niemals aufzugeben, auch wenn es manchmal keinen erkennbaren Ausweg gibt. Und glaubt bloß nicht, dass man auf solchen Treffen so etwas wie Schlaf bekommt. Dieses Wort existiert nicht.
Wir haben viele nützliche Infos bezüglich den USA erhalten und nun sehe ich mein bevorstehendes Jahr mit ganz anderen Augen. Ich kann es nähmlich kaum noch erwarten!
Euer Henry
Beginnen
Träume werden wahr
Und haben vielleicht keine Bedeutung
Dennoch versuchen wir es
Obwohl wir immer wieder scheitern
Es ist wie ein strahlender Schein
Und Zucker im Mund
Man muss hart dafür arbeiten
Doch es lohnt sich bestimmt
Gewunden, verzerrt und zerknüllt
Nahe dem Abgrund getreten
Jeder hat mal 'ne schlechte Zeit
Und möchte am liebsten aufgeben
Doch fang einfach an
Und beginne zu leben
Denn die Zeit ist knapp
Um verloren zu gehen
