Sonntag, 23. März 2014

It's going further!

 Austauschjahr 2014/2015 - Henry Goes USA #2                                           23.03.14

 Hahallihallo Leute!

Dieser Blog ist für meine Familie und für meine Freunde. Hier werdet ihr über die neusten Ereignisse informiert, die mein Austauschjahr 2014/2015 in Valparaiso, IN, USA betreffen!
Ich werde immer dann schreiben, wenn etwas neues ansteht.

Letzte Woche (16.03.14 - 22.03.14) war ich auf der VBT (Vorbereitungstagung) in Lauenburg an der Elbe! Diese VBT ist Pflicht für alle Austauschschüler. Insgesamt waren wir 50 Personen -40 Schüler und 10 Teamer. Nach einer mehrstündigen Zugfahrt sind meine Genossen (haha) und ich mehr oder weniger erschöpft angekommen. Der Tag war grau und es hat leicht geregnet. Dazu kam der Wind, der mich fast umgerissen hätte. Vom Bahnhof aus mussten wir noch durch die halbe Stadt gehen, jedoch hatte keiner von uns eine wirkliche Ahnung wo genau wir hinmüssen. Nach 20 Minuten kam endlich eine Jugendherberge in Sicht. Eine- nicht unsere. Schnell hat man uns gesagt, wir seien falsch und wir müssten noch weitere 300 Meter gehen, um in die richtige Jugendherbe zu gelangen. Das hat meiner Laune nicht gerade einen Stoß in die richtige Richtung gegeben.
Endlich in der korrekten Herberge angekommen, mussten wir uns als "anwesend" eintragen und mit nasser Kleidung bzw. verlaufender Schminke (natürlich nur bei den Mädchen!) ein Foto machen. Nachdem dann irgendwann alle da waren und die Liste voll war, gab es eine Führung, damit auch jeder wusste wo die Toiletten sind. Leider dürfen genaue Tagungsinhalte nicht preisgegeben werden. Trotzdem kann sich jeder vorstellen, was man macht, wenn sich 50 Gesichter zum ersten Mal sehen. Juhuu, Kennenlernspiele! Zu diesem Zeitpunkt fragt man sich einfach: Was mache ich eigentlich hier? Was macht man denn hier eine ganze Woche lang? Und dann auch noch mit diesen "Assis"? Ich denke, dass das so ziemlich jeder von uns gedacht hat. Tja, falsch gedacht. Schnell fanden wir alle Anschluss. Wir kannten uns zwar gar nicht, jedoch verband uns eine Gemeinsamkeit- unser Austauschjahr. Diese Gemeinsamkeit war so groß, dass wir alle schon nach zwei Tagen ganz zufrieden waren. Nach vier Tagen waren wir eine gute Gruppe und nach sechs, wollte keiner mehr nach Hause. Das war einfach nur unglaublich. Die Arbeit in den Gruppen, die viele Freizeit, die gemeinsamen Abende und das gemeinsame Essen (welches ziemlich gut war) haben uns zusammengeschweißt. Manche haben sogar eine "zweite Familie" gefunden. Von den anfänglichen Gedanken ist also nichts mehr übrig geblieben. Ich habe gelernt niemals aufzugeben, auch wenn es manchmal keinen erkennbaren Ausweg gibt. Und glaubt bloß nicht, dass man auf solchen Treffen so etwas wie Schlaf bekommt. Dieses Wort existiert nicht.
Wir haben viele nützliche Infos bezüglich den USA erhalten und nun sehe ich mein bevorstehendes Jahr mit ganz anderen Augen. Ich kann es nähmlich kaum noch erwarten!

Euer Henry

Beginnen

Träume werden wahr
Und haben vielleicht keine Bedeutung
Dennoch versuchen wir es
Obwohl wir immer wieder scheitern

Es ist wie ein strahlender Schein
Und Zucker im Mund
Man muss hart dafür arbeiten
Doch es lohnt sich bestimmt

Gewunden, verzerrt und zerknüllt
Nahe dem Abgrund getreten
Jeder hat mal 'ne schlechte Zeit
Und möchte am liebsten aufgeben
Doch fang einfach an
Und beginne zu leben
Denn die Zeit ist knapp
Um verloren zu gehen





Mittwoch, 12. März 2014

preparation nearly done! #1

 Austauschjahr 2014/2015 - Henry Goes USA #1                                           12.03.14

 Hahallihallo Leute!

Dieser Blog ist für meine Familie und für meine Freunde. Hier werdet ihr über die neusten Ereignisse informiert, die mein Austauschjahr 2014/2015 in Valparaiso, IN, USA betreffen!
Ich werde immer dann schreiben, wenn etwas neues ansteht. Das hier ist mein allererster Blog bzw. mein erster Blogeintrag überhaupt. So, don't judge me!

Im September 2013 habe ich mich für ein Auslandsjahr in den USA bei der Organisation YFU beworben. Nachdem ich alle notwendigen Unterlagen ausgefüllt und abgeschickt habe, dauerte es ein wenig bevor ich eine Rückmeldung bekam. Dennoch fand mich die Organisation interessant und hat mich in die nähere Auswahl gezogen. Nach gefühlten 200 weiteren Blättern, die ich ebenso ausgefüllt und abgeschickt habe, wurde ich von der Organisation zu einem Gruppen- bzw. Einzelgespräch nach Berlin eingeladen. In dieser Gruppe (ca. 8 Bewerber) muss man gemeinsam über Probleme diskutieren und nach einem Lösungsansatz suchen. Danach findet ein Einzelgespräch mit jedem Bewerber statt, zum besseren kennenlernen. Ich war ziemlich aufgeregt, aber zum Glück ist alles gut gelaufen. Doch dann ging der Spaß erst richtig los! Unter Zeitdruck seine Zukunft vorzubereiten ist gar nicht so einfach. Mehrere Seiten online- Formulare mussten ausgefüllt werden (über sich selbst, was man  macht, wie man so ist), zudem noch schriftliche Unterlagen beschriften, Gastfamilienbrief schreiben, Voice- Nachicht erstellen und zu guter Letzt noch zu verschiedenen Ärzten gehen, damit man den Amis keine Epidemien in das Land schleppt. Na ja, alles in allem war das ziemlich harte Arbeit, trotzdem hat mir das alles Spaß gemacht.
Ich wusste das nun die Zeit des langen Wartens gekommen war und ich machte mir keine großen Gedanken mehr. Ein paar Monate vergingen. Doch schon im Februar 2014 wurde ich aus heiterem Himmer überrascht. Eine Gastfamilie wollte mich aufnehmen! Es war Freitagnachmittag und ich habe geschlafen, weil ich sehr müde von der Schule war. Meine Mutter kam in mein Zimmer und drückte mir das Telefon in die Hand. Ich dachte schon, dass irgendein Dokument fehlt oder so etwas. Ich war immernoch müde, als ich so langsam begriff, was passiert ist. Da war wirklich jemand in einem ganz anderen Land, tausende Kilometer entfernt, der mich für ein Jahr aushalten möchte. Und dabei kennen diese Leute mich fast gar nicht. Plötzlich war ich hellwach und aufgeregt, wie ein kleines Kind vor einer Achterbahnfahrt. Weitere Infos erhielt ich dann via Email. Ein Ehepaar aus Valparaiso, Indiana mit drei Töchtern, welche schon erwachsen sind und nicht mehr dort leben. Er (Dave) ist Priester in einer evangelischen Gemeinde und sie (Karen) ist Ärztin. Zudem nehmen sie mit mir noch einen Gastschüler aus China, namens Harry auf (wie cool ist das denn?). Ich habe schon mit allen dreien ständigen Kontakt via Email und ich muss sagen, dass ich einfach nur begeistert bin. Ich hätte nie erwartet, dass ich so schnell aufgenommen werden würde. Dieses ganze Glück habe ich meinen Eltern zu verdanken und ich bin unglaublich dankbar für diese Chance, die ihr mir gebt.
Nächste Woche (16.03.14 - 22.03.14) ist VBT (Vorbereitungstagung) in Lauenburg. Ich habe keine Ahnung was mich dort erwarten wird, aber ich lass mich einfach überraschen. Weitere Infos folgen bald.

Bitte begleitet mich auf diese wundervolle Reise!
Euer Henry

 Ein großes Dankeschön an Henriette für die Motivation:)

Future

I'm writing the future. 
I don't talk about the past.
Now

Don't wanna live my memories
Better look forward
Instead of looking down

What are my dreams?
There is no key
Just get away from here
Something new again

I don't even know myself at all
The future's to find it out
Just let it happen
And try my best

I don't know what's coming
But I am ready for it